Die Besucher der CDU mit dem Geschäftsführer Siegfried Hahnefeld (4. v.r.)

Anfang des Jahres hatte der Rat der Stadt Garbsen einer Firmenausgründung der Stadtwerke Garbsen und Neustadt a. Rbge. zugestimmt. Gründe und Perspektiven wurden dazu heute erläutert.

Aktuell präsentiert sich die neu gegründete LeineNetz GmbH noch hauptsächlich als interner Dienstleister. So erbringt sie für die Mutterunternehmen zum Beispiel IT-Services, wie den Support, die Programmierung oder Wartung von Systemen, sie kümmert sich um buchhalterische Themen wie die Abrechnung der Netzentgelte, und sie betreut das gesamte Zählerwesen im Bereich Strom. Außerdem verwaltet und koordiniert sie die Anfragen und Anliegen der zahlreichen Energieanbieter, die ihre Energie durch das Strom- oder Gasnetz der Stadtwerke Garbsen wie auch der Stadtnetze Neustadt zu ihren Kunden leiten lassen wollen. Und schließlich werden alle Einspeiser von erneuerbaren Energien in Garbsen und Neustadt von der LeineNetz betreut. Einen weiteren wichtigen Aspekt der LeineNetz betont Siegbert Hahnefeld: „Mit der LeineNetz wollten wir unsere Unternehmen wirtschaftlich stärken und gleichzeitig Arbeitsplätze vor Ort sichern, Arbeitnehmerinteressen und zugleich auch die Interessen der kommunalen Konzessionsgeber wahren. Mit mittelfristigen und langfristigen Zielen richtet man den Blick auch in die Zukunft. So soll die LeineNetz bis Anfang 2018 weitere Aufgaben der Stadtwerke Garbsen und Stadtnetze Neustadt übernehmen.“

Die Geschäftsführer Hahnefeld und Eisbrenner steuern die Gruppe. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit beider Unternehmen könnte im Idealfall auch bei der Organisation des zukünftigen Bäderbetriebes beider Städte behilflich sein.

Das Tagesgeschäft bei Strom und Gas wird dank günstiger Einkäufe und wettbewerbsfähiger Preise auf hohem Niveau – 85 % aller Haushalte in Garbsen sind Kunden der Stadtwerke geblieben – umgesetzt. Auch Mitbewerber sind abgesehen von Wechselprämien unterm Strich im Tagesgeschäft kaum günstiger. Als Kunde der Stadtwerke fließen darüber hinaus regelmäßig Konzessionsabgaben, Gewerbesteuer und Gewinne in den Steuertopf des Stadtkämmerers und helfen, den Sozialstandard in der Stadt auf hohem Niveau zu erhalten. Das hier die Stadtwerke Garbsen mit ihrer Kundentreue von rd. 85 % voran marschieren, beweist ihre Marktnähe. Man ist optimistisch, dem neuen Rat der Stadt in der nächsten Periode mit allen getroffenen Maßnahmen noch Vieles im Dienstleistungssektor nach betriebswirtschaftlichen Kriterien anbieten zu können.

Das hörten die Finanz- und Wirtschaftspolitiker der CDU-Fraktion gern, haben sie doch schon oft im Rat nach solchen Win-Win-Situationen zur besseren Ressourcennutzung und preiswerteren Angeboten gefragt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*