Ortsbürgermeister Werner Baesmann

Frau Rohde wird wohl nie begreifen, dass das Votum der Wähler, die mit ihrer Stimme für die SPD den Betrieb zweier Bäder in Garbsen manifestieren wollten, nicht ausgereicht hat, gegen alle anderen Parteien die für ein Zentralbad sind, die nötige Mehrheit bei der Kommunalwahl zu erreichen. Nicht ausgereicht hat, trotz einer Flut von Leserbriefen und vieler Aktionen von der Bäderlobby und er SPD auf den Straßen und an den Wahlständen.

Viele Bürger haben sehr wohl erkannt, dass in Garbsen dringende Investitionen, insbesondere im Schul- und im Kita- Bereich, wichtiger sind, als der Betrieb zweier Bäder. Dafür wäre eine Investition von 25 Mio € und eine dauerhafte Unterhaltung in Höhe von jährlich 2,5 Mio € erforderlich. Gelder die die Stadt nicht hat und dafür einen zweistelligen Millionenbetrag als Schulden hätte aufnehmen müssen. Wobei der Schul- und Kita- Bereich nur einen Teil dringend nötiger Investitionen darstellt. Wohl jeder Bürger Garbsens wüsste auch einige Dinge die dringend zu machen wären.
Frau Rohde hat Unrecht mit der unsinnigen Behauptung vom Verrat am Wählerwillen. Die Mehrheit der Wähler weiß, dass es wichtigere Dinge gibt als zwei Bäder. Völlig neben der Spur liegt Frau Rohde, wenn sie von einer kleinen Gruppe von CDU Politikern schreibt, die mit „ unfairen Mitteln“ etwas „ gegen den Willen der Bevölkerung“ durchsetzen versuche. Im Gegenteil, ist es eher eine kleine Gruppe von Bürgern die mit „unfairen Mitteln“ etwas gegen Willen der Mehrheit der Bürger durchzusetzen versucht.

Überhaupt staunt man, was Frau Rohde so alles zu wissen glaubt. So schreibt sie, man habe Herrn Baesmann von Seiten der CDU „mehr oder weniger freundlich“ nahe gelegt, aus gesundheitlichen Gründen auf sein Stadtratsmandat zu verzichten. Das aber hat die CDU weder freundlich noch unfreundlich getan. Das ist eine freie Erfindung von Frau Rohde, um es noch freundlich auszudrücken.

Auch muss wieder auf den Stil der Bäderlobby hingewiesen werden. Eine kleine Gruppe dieses „Freundeskreises“ hat Werner Baesmann bedrängt, sein nicht angenommenes Ratsmandat doch noch anzunehmen, was nach den gesetzlichen Bestimmungen gar nicht möglich ist.

Abschließend weist die CDU darauf hin, dass sich so eine gestandene und profilierte Persönlichkeit, wie Werner Baesmann, mit all seiner Reputation, gewiss nicht zu etwas zwingen lässt.

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