Magnus Strahl, Hartmut Büttner, Frank Martin und Helmut Busjahn

Die CDU hat – beschleunigt durch die Katastrophe in Fukuschima – den Weg bereitet für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dieser Weg ist nicht einfach und dauert seine Zeit, doch er ist der richtige. Wichtig ist, dass es gelingt, die Energie mit einen Mix aus verschiedenen Ressourcen zu gewinnen um nicht von einer abhängig zu sein.

Gerade vor dem Hintergrund des stockenden Netzausbaus kann die Geothermie eine weitere Option sein, da die Anlagen da stehen können, wo die Energie benötigt wird.

Die CDU ist ein Fan dieser Technik, denn damit ist man unabhängig von Wasser + Wind. Sie ist eine Option und steht nach Sonne, Wind und Wasser an 4. Stelle.

Auch in Garbsen könnte diese Technik ein Mosaiksein sein auf dem Weg sich von der Energie aus Kernkraft zu lösen und mehr regenerative Energien zu nutzen. Aus diesem Grund haben wir den Antrag gestellt, dass die Verwaltung prüfen möge ob es in Garbsen Einsatzmöglichkeiten für die Technologie der Geothermie gibt. Insbesondere sollte die Prüfung sich auf die Erweiterung der Universität (PZH) und der Bauvorhaben in Garbsen Mitte (Sonae Sierra und Stadtwerke) erstrecken.

Weiterhin sollte die Verwaltung mögliche Förderungsmöglichkeiten beim Einsatz von dieser erneuerbaren Energie erkunden und auch privaten Investoren zugänglich machen.

Für den Wissenschaftsstandort Garbsen wären Projekte in der Geothermie eine hervorragende Möglichkeit um deutsche und internationale Interessenten in Garbsen zu informieren.

Die Vorteile sind:

Klimaschonend:
Geothermie kann wesentlich dazu beitragen, dass die CO2- Reduktionsziele und der Europäischen Union erreicht werden.

Regenerativ:
Erdwärme ist nach menschlichem Ermessen unerschöpflich.

Dezentral:
Geothermie-Kraftwerke tragen zur Entlastung des Stromnetzes und zur regionalen Wertschöpfung bei.

Grundlastfähig:
Geothermie-Strom ist unabhängig vom Wetter rund um die Uhr verfügbar.

Krisensicher:
Eine geothermisch basierte Strom- und Wärmeversorgung macht unabhängig von fossilen Brennstoffen und gewährleistet stabile Preise.

Flächenschonend:
Geothermie-Anlagen zeichnen sich durch geringen Flächenbedarf aus.

Landschaftsschonend:
Die optische Beeinträchtigung der Landschaft durch geothermische Anlagen ist minimal.

Effizient:
Die Geothermie erlaubt die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme und trägt damit zu einer zukunftssicheren effizienten Wärmeversorgung bei.

Innovativ:
Das in Deutschland entwickelte Know-how zur Nutzung der Geothermie im Niedertemperaturbereich stößt in anderen Ländern auf großes Interesse.

Nachhaltig:
Die entnommenen Tiefenwässer werden wieder in das Reservoir zurückgeführt, so dass das natürliche Gleichgewicht erhalten bleibt.

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