Der Vorstand des Ortsverbands der CDU Garbsen hatte zur aktuellen Berichterstattung in Sachen „Einkaufen in Garbsen“ und Sachstand „Planetencenter“ eingeladen.

Im Restaurant Helena, selbst einer der Betroffenen des Vorgehens der diversen neuen Besitzer seit 2005, konnten die Teilnehmer anhand einer Bild- und Filmpräsentation feststellen, wie sich aktuell die gesamte Einkaufssituation in allen Teilen der Stadt darstellt. Insbesondere auch die anwesenden Kritiker der Bürgerinitaitive Planetencenter zollten diesbezüglich Anerkennung über die zwischenzeitlich gute Versorgung der Dinge des täglichen Bedarfs in allen Stadtteilen – selbst die Baustelle ALDI, Meyenfeld fand hier bereits Berücksichtigung. Es folgte eine sorgfältige Recherche über das Verhalten des Besitzers seit 2005, die sich nicht nur auf das Planetencenter in Garbsen, sondern auf weitere 54 ehemalige Karstadt/Hertie Standorte im gesamten Bundesgebiet erstreckte.

Das Fazit des hier Vorgestellten: Alle Städte haben ihre liebe Not mit der Verhalten- und Vorgehensweise dieser „Heuschrecke“. Geschäftsschließungen, in der Folge Graffiti-besprühte Schaufenster und Fassaden, geschlossene Parkhäuser und verdreckte Passagen sind ein Desaster für alle betroffenen Städte. Bemühungen der Städte, diese Immobilien investitionswilligen, anderen Investoren zu vermitteln, scheitern entweder an unseriösen Preisforderungen der auf über 900 im Ausland gegründeten GmbH´s oder schlicht daran, dass bereits einige dieser Teilbesitzer wegen Insovenz nicht mehr verhandlungsfähig sind. Die betroffenen Banken müssen sich selbst erst einmal einen Überblick verschaffen. Im Falle Garbsen gibt es z.B. schon wieder 3 Besitzer –das gab es ja schon mal- und einer davon ist bereits wieder insolvent, was zur Folge hat, dass kurzfristige Vermittlungserfolge für auch in Garbsen bereit stehende bekannte, verlässliche Investoren diesen Umständen zunächst noch Rechnung tragen und eine Lösung dieses Desasters abwarten müssen. Klar wurde den unvoreingenommen Besuchern nach dieser Präsentation aber, dass die in Garbsen vorgeschobenen Gründe einer Behinderung der Aus- und Umbaupläne durch Rat und Verwaltung bei dieser Gesamtbilanz des Versagens in den anderen Städten nur als vorgeschoben zu betrachten sind. Garbsen muß froh sein, dass wenigstens der südliche, neuere Teil des Planetencenters noch funktioniert und die Bewohner hier noch eine den Umständen entsprechende, befriedigende Nahversorgung in Anspruch nehmen können. Rat und Verwaltung stehen bereit, sofort mit einem neuen Investor diese Baustelle zügig im Rahmen des aktuellen Einzehandelsgutachtens in Angriff zu nehmen, waren die Schlussworte des Vorsitzenden der CDU, Helmut F. Busjahn. Wegen der komplexen Materie hat die CDU ein umfangreiches Informationsblatt erstellt und wird es in den nächsten Wochen zur Verteilung bringen, damit sich jeder Bürger die Entwicklung dieses höchst ärgerlichen Vorganges in Ruhe einmal zu Hause widmen kann.

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