Hendrik Hoppenstedt, Karl-Josef Laumann, Editha Lorberg und Björn Giesler

„Die Grundlage für ein erfolgreiches Bestehen im Arbeitsleben ist eine solide Schulbildung und eine abgeschlossene Berufsausbildung,“ so Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) zu den zahlreich erschienenen Zuhörern im Hotel-Restaurant Körber in Osterwald.

Karl-Josef Laumann war auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt nach Garbsen gekommen, um unter der Überschrift „Für ein soziales und gerechtes Deutschland“ über aktuelle Entwicklungen in der Arbeitspolitik zu sprechen und zu diskutieren.

Hoppenstedt begrüßte Laumann und bescheinigte ihm, dass durch seinen engagierten und kompetenten Einsatz die sozialpolitischen Anteile im Regierungsprogramm sichtbarer geworden sind. Hoppenstedt: „Das verdient Respekt und Anerkennung. Deswegen freuen wir uns darüber, dass wir heute mit Karl-Josef über diese Themen diskutieren können.“

Der aus dem Münsterland stammende Laumann, der auch Bundesvorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) ist, stellte gleich  zu Beginn klar: „Die Politik muss mit richtigen Entscheidungen dafür sorgen, dass wir in Deutschland auch morgen noch gut leben können.“ „In keinem Land in Europa läuft es wirtschaftlich so gut wie in Deutschland“, erklärte der CDU-Politiker mit Blick auf die aktuellen Zahlen. Noch vor zehn Jahren seien fünf Millionen Menschen ohne Arbeit gewesen. Heute sei die Zahl mit 2,5 Millionen zwar „immer noch zu hoch“, habe sich im Vergleich zu damals aber halbiert.

Laumann während seiner Rede in Osterwald

Dass dies so ist, sei „tüchtigen Menschen zu verdanken“, verwies Laumann auf die „Unternehmerinnen und Unternehmer, gut ausgebildeten Arbeitnehmer und die Arbeitnehmerverbände.“ Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, dass die BRD ein Land bleiben müsse, „in dem wir industrielle und gewerbliche Wirtschaft haben.“ Denn „ohne sie werden wir unseren Wohlstand nicht verteidigen können“, so der Minister.

Wichtig sei außerdem, alles dafür zu tun, dass die Mittelschicht breit bleibe, denn das stabilisiere die Gesellschaft. Junge Menschen müssten unabhängig vom Elternhaus die Möglichkeit haben, „durch Fleiß und Bildung aufzusteigen“, plädierte Laumann für Chancengerechtigkeit, die er ausdrücklich auch auf die ältere Generation bezog. Ziel müsse es sein, „zu einer Kultur der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer“ zurückzukehren. Ferner sei es elementar, Leistung anzuerkennen – und zwar gleichermaßen diejenige des Bankdirektors, als auch die der Frau, die frühmorgens die Bank sauber mache. 

Der Stadtverbandsvorsitzende der Garbsener Christdemokraten, Björn Giesler, dankte in seinen Schlussworten Minister Laumann für seine Rede und den Beteiligten für die anschließende lebhafte Diskussion. „Vor einem Jahr hatten wir den Vorsitzenden der Mittelstandsvereinigung Carsten Linnemann hier, heute den Chef des Arbeitnehmerflügels der Union. Das zeigt wie breit aufgestellt wir als CDU sind. Dies grenzt uns als vermutlich letzte Volkspartei von den den kleinen Klientelparteien ab“, so Giesler abschließend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*