Editha Lorberg MdL

Die verschiedensten Personen engagieren sich in der CDU in und für Garbsen. Dabei hat jeder einen anderen beruflichen Hintergrund, es gibt unterschiedliche Motivationen und andere Schwerpunkte in der politischen Arbeit. Wir stellen jeden Monat einer Persönlichkeit zwölf Fragen, um sie Ihnen vorzustellen.

Diesmal:

Editha Lorberg, Landtagsabgeordnete (www.editha-lorberg.de)

Was ist Ihr Leibgericht und Ihr Lieblingsgetränk?

Ich esse sehr gerne Nudeln mit Scampi in einer pikanten Soße. Am liebsten trinke ich Wasser aus der Leitung.

Was ist Ihr Traum vom Glück?

Mein Traum ist, mit meinem Mann im Alter viele Wochen des Jahres in unserem Haus in Schweden zu verbringen und dort Bücher zu schreiben. Wenn dann unsere Kinder mit ihren Familien in den Ferien zu uns nach Schweden kommen, wäre der Traum perfekt.

Wovor drücken Sie sich am liebsten?

Da ich eine große Abneigung gegen Mäuse habe, drücke ich mich gerne davor, unseren Geräteschuppen im Garten zu betreten. Dort schleicht sich schon mal eine Maus ein und vor der Begegnung drücke ich mich gerne.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Ich liebe es, jedes Jahr zum 1. Advent unser Haus innen und außen weihnachtlich zu dekorieren. Dafür nehme ich mir immer viel Zeit.

Der schönste Fleck in Garbsen?

Es gibt so viele schöne Orte in Garbsen, da kann ich mich nur schwer entscheiden. Ganz spontan sage ich, dass der schönste Fleck, die neue Willehadi-Kirche ist. Das ist für mich ein Ort, an dem Kraft, Mut und Zuversicht zu spüren sind.

Was ärgert Sie?

Ich ärgere mich über Menschen, die habgierig sind und sich auf Kosten anderer bereichern.

Ihr Held der Geschichte?

Mein Vater, der leider nicht mehr lebt!

Warum haben Sie begonnen sich politisch zu engagieren?

Den Grundstein hat mein Politiklehrer gelegt, in dem er viele Unterrichtsstunden mit mir diskutiert hat. Außerdem wollte ich nicht nur meckern, sondern auch etwas verändern und gestalten. Daran hat sich in den nun schon fast 25 Jahren auch nichts geändert.

Wem würden Sie gerne einmal die Meinung sagen?

Allen Diktatoren und Machthabern, die Menschen auf unterschiedlichste Weise unterdrücken und vor lauter Selbstherrlichkeit nicht erkennen, wie viel Leid sie verursachen.

Was möchten Sie für Garbsen erreichen?

Es war nicht leicht, den Maschinenbau-Campus am Standort Garbsen durchzusetzen. Ich bin dankbar, dass wir das unter der Regierung Wulff erreichen konnten. Jetzt muss die erforderliche Infrastruktur geschaffen werden, damit Garbsen wachsen kann. Notwendige Verkehrsanbindungen, die Gründung von Unternehmen und familienfreundliche Angebote sind dabei sehr wichtig. Ich will aber auch mehr Sicherheit für die Menschen in Garbsen.

Dabei werde ich die vielen wunderschönen Dörfer rund um Garbsen nicht vergessen. Bei allem Fortschritt sind es doch die ländlichen Strukturen, die uns erden und auf die wir nicht verzichten dürfen.

Warum wenden sich immer mehr Menschen von der Politik ab?

In unsere schnelllebige Zeit werden wir mit Informationen überflutet, ja, überfordert. Sehr viele Menschen orientieren sich daher nur noch an den Schlagzeilen. Was aber wirklich dahintersteckt, wird nur selten verfolgt. So erlebt man Politik nur oberflächlich, was sicher nicht dazu beiträgt, dass man sich der Politik zuwendet.

Wir leben in einer Demokratie und das ist ein hohes Gut. Viele von uns wissen das nicht zu schätzen. Daher freue ich mich über Praktikanten, Hospitanten oder interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich mit mir über meine Arbeit austauschen oder mich einfach mal bei meiner Arbeit begleiten. Das schafft Vertrauen und baut Interesse an der Politik auf.

Negative Beispiele von Politikern, die ihre Macht, aber nicht das Wohl der Menschen im Blick haben, führen zur Politikverdrossenheit.

Ihr Lebensmotto?

Mein Lebensmotto findet sich in dem Gedicht von Theodor Fontane, „Die Ehre dieser Welt“

Die Ehre dieser Welt

Es kann die Ehre dieser Welt
dir keine Ehre geben,
was dich in Wahrheit hebt und hält,
muss in dir selber leben.

Wenn`s deinem Innersten gebricht
an echten Stolzes Stütze,
ob dann die Welt dir Beifall spricht,
ist all dir wenig nütze.

Das flücht`ge Lob, des Tages Ruhm
magst du dem Eitlen gönnen;
das aber sei dein Heiligtum:
vor dir bestehen können.

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